Samstag, 18. August 2007

Turangi

7. August

Nun sind wir auch in Turangi angekommen, einen kleinen Ort in den Bergen in der Nähe von Lake Taupo und dem Tongariro Nationalpark. Hier werden wir die nächste Woche des Seminars in einem Motel verbringen. Die meisten Freiwilligen kommen aus Deutschland (16 Zivis und eine Freiwillige), dann ein Österreicher, eine Schweizerin, ein Mädchen aus Taiwan, eine Japanerin, zwei Koreaner, zwei Freiwillige aus Frankreich und zwei aus Dänemark. Hier ist es schon Kälter als an der Küste, sodass man manchmal noch eine Jacke anziehen muss, aber naja es ist eben mitten im Winter. Nach dem Frühstück haben wir jeden Tag Englischunterricht und Allgemeines über Neuseeland. Dann, nach dem Mittagessen steht immer eine Aktivität an. Hier in der Gegend sind heiße Quellen, dadurch ist der Pool (den wir jeden Tag nutzen) vor unseren Räumer immer um die 35-40 Grad warm.



Am ersten Tag hier sind wir zu einem Kriegsmuseum gefahren. Meiner Meinung nach nicht so interessant, weil wir ähnliche auch in Deutschland haben auch verblüffend war die Fahrt dorthin durch den Tongariro Nationalpark. Auf dem Hinweg sah die Landschaft eher nach Steppe aus aber auf dem Weg zurück fing es plötzlich an zu schneien und alles war voller Schnee. Dadurch konnte man sehen wie unterschiedlich Neuseeland sein kann: Gestern an der Küste mit Palmen und heute in den Bergen mir schneebedeckten Gipfeln.





8.August

Heute sind wir durch einen Teil des Tongariro Nationalpark gewandert. Durch den Wald einen kleinen Berg hoch und um einem See herum. Manchmal sah der Wald nach einem ganzen normalen Wald den wir auch in Deutschland haben aus, doch dann gingen wir an meterhohe Farne vorbei und riesige Bäume und der Wald sah so aus wie ein Drehort von Jurassic Park. Hier im Tongariro werden Malte und Tadzio (beide aus Deutschland) für ungefähr 9 Monate arbeiten. Es ist echt schön hier aber ich könnte mir nicht vorstellen hier für eine so lange Zeit zu arbeiten, ich glaube, dass es hier sehr einsam sein kann, aber es sind ja immer wenigstens 2 Leute (nämlich die beiden ;) ) hier. Mal sehn wie es sich dort leben lässt, ich werd sie mal anrufen und hörn wie es ihnen geht.





9.August

Die größte Stadt hier in der Nähe ist Taupo, sie heißt genau so wie der See an dem sie liegt. Dort sind wir heute hingefahren um ein wenig Sachen zu besorgen die wir brauchen oder einfach nur um zu shoppen. Lake Taupo ist der größte See hier in Neuseeland. Als wir daran vorbei gefahren sind hatte man den Eindruck man wäre am Meer: die andere Seite war teilweise nicht zu sehen und das Wasser war so unruhig, sodass ziemlich hohe Wellen an die Strände und Klippen preschten.





10.August

Nun ist auch der letzte Tag des Seminars angebrochen. Schade eigentlich, denn es hat sehr viel Spaß gemacht, wir haben viel unternommen und die Leute sind echt alle voll in Ordnung. Aber wir haben ja Handys vom ICYE (das ist der Name der Organisation) bekommen mit denen wir untereinander kostenlos telefonieren können (aber leider keinen anderen der nicht Freiwilliger beim ICYE anrufen), und so in Kontakt bleiben. Am Nachmittag waren wir Raften im Tongariro Fluss. Zum Glück haben wir einen Neoprenanzug und warme (fast) wasserdichte Klamotten bekommen, denn das Wasser war noch sehr kalt, was uns dann nicht mehr den Spaß verderben konnte. Am Abend sind wir dann als Abschluss in ein Restaurant gegangen und haben später am Abend Karaoke gesungen. Nächsten morgen wurden wir dann alle in unsere Projekte gebracht worüber ich das nächste mal schreiben werde. Mit mir in Rotorua sind noch Max und Kolja, die in einer Art Kinderheim hier arbeiten, Jan und Julian, sie arbeiten in einem Projekt in dem sie sich um Kiwi Vögel kümmern werden und Marcus aus Österreich und Sang aus Korea, beide sind im Lakes Ranch Camp, einem andern Feriencamp. In meine Projekt werde ich auch Internet haben und Rotorua hat auch mehrere Internetcafes also hab ich die Möglichkeit mich jetzt öfters mal zu melden und Bericht hier in meinen Blog zu schreiben.
Also hoffentlich bis dann!!!

Treffen mit den Maori



6.August

Am Abend haben wir dann bei echten Maoris übernachtet. Ich war überrascht weil diese ganz anders waren als die “Tourismus-Maori” die wir heute Abend sahen. Sie leben ganz normal wie jeder andere Neuseeländer, und nicht in einem speziellen Dorf oder so etwas, bloß dass sich der Clan oft in den Versammlungsraum trifft um in der Maori eigenen Sprache zu sprechen und alte Zeremonien abzuhalten wie den Haka zur Begrüßung von anderen Clans oder Besucher, bei dem man nicht weiß ob man Angst haben oder lachen soll. Tradition ist ihnen sehr wichtig darum haben sie die meiste Zeit ihrer Reden während der Begrüßung in Maori gesprochen, und als wir uns vorgestellt haben sollte jeder von uns zuerst in seiner eigenen Sprache und dann in Englisch sprechen. Heute, nach der Abreise von den Maori, haben wir Gideons Field besucht, ein Gebiet ein paar Kilometer außerhalb von Tauranga das von einer Kirchengemeinde überwacht und bepflanzt wird. Die Flora dort war faszinierend, ich bin schon auf die Südinsel gespannt, die noch viel schöner sein soll. Bilder sagen ja mehr als tausend Worte also seht selbst…





Am Nachmittag sind wir Jetboot gefahren. Zuerst sah die Landschaft eher langweilig aus doch als wir ein paar Minuten flusseinwärts gefahren sind hatte man den Eindruck von einem Regenwald. Durch solche Natur mit einem so schnellen Boot zu brettern ist nur zu weiterzuempfehlen, macht so was von Spaß.

Tauranga



4.August

Unser Backpacker Hotel ist direkt am Hafen von Tauranga. Die ganze Strasse entlang sind lauter Pubs, in den vielen spielen Bands. Essen bekommen wir nebenan in einer Surfbar. Deren Wände voller Surfbretter und -Poster sind und in der die ganze Zeit Surfrockmusik läuft , wirklich gemütlich. Heute sind wir zum Büro gefahren um uns ein Bankkonto zu eröffnen, danach hat jeder von uns eine Fahrstunde bekommen damit wir nicht rechts in einen Kreisverkehr fahren. Die Fahrt mit dem Automatikauto war sehr entspannend, sodass man die wunderschöne Landschaften bestaunen konnte, denn wir sind am Meer entlang an Mount Maunganui vorbei gefahren. Die Häuser hier sehen echt gut aus, irgendwie erinnern sie mich an Amerikanische, so flach und amerikanisch eben…schwer zu beschreiben, ich mach mal ein paar Fotos.



Flughafen



3.August

Grad ist es 1.43 Uhr, ich sitze immer noch am Flughafen in Frankfurt. Mein Flieger wird wahrscheinlich erst gegen 2.30 fliegen. Wenigstens hab ich meine Koffer abgegeben mit jetzt schon 23,6 anstatt den erlaubten 20kg, ich frage mich wie ich mein ganzes Zeug am Ende des Jahres zurück bekommen soll, da sammelt sich bestimmt ne Menge an. Ach ja mein Handgepäck ist auch fast doppelt so schwer wie vorgeschrieben aber das wiegt ja eh niemand. Mein Laptop wurde bloß eben auf Sprengstoff untersucht (?!)…naja. Bin gespannt wie es in Singapur aussieht. Wenn ich dort auch so viel Zeit hab wie jetzt werd ich auch davon berichten.

Hier Bilder vom Abschied und vom Flughafen


Von wegen 2.30 Uhr wir sind erst gegen halb sieben gestartet!!! Trotzdem…endlich geht die große Reise los! Im Flugzeug hab ich dann die meiste Zeit geschlafen, das Multimediaangebot war zwar sehr umfangreich aber jeder Film den ich gucken wollte war “Zur Zeit nicht verfügbar”. Wir sind ungefähr 12 Stunden geflogen, als wir ankamen war es in Singapur ungefähr Mitternacht. Nach einer halben Stunde Flughafenaufenthalt ging es schon weiter ca.6 Std. nach Sydney. Der Flug war um einiges besser…den Film den ich die ganze Zeit gucken wollte war vorhanden, ich hab ne 2.Portion Spaghetti bekommen und es gab Eis! In Sydney hat dann wieder die Sonne geschienen denn es war Mittags und um die 20 Grad warm. Es ist schon komisch so durch die Zeitzonen zu springen…Der letzte Flug dauerte dann auch nur noch 2 Std. Doch wegen der verschieden Zeitzone war es um 6 Uhr als wir ankamen. Hier ist es 18 Grad warm…nicht schlecht für Winter!! Das einizgste an dem man merkt, dass es Winter ist, ist dass es hier schon so gegen 7 UIhr dunkel wird. Jetzt muss ich erstmal essen, das nächste mal schreib ich über unsre Unterkunft und den Ort.




Donnerstag, 2. August 2007

Goodbye!

Soo der Tag der Abreise kommt immer näher die Koffer sind so gut wie gepackt und nun hieß es auch Abschied nehmen von euch allen. Danke, dass ihr alle dabei wart, auch wenn der Anlass nicht der Glücklichste war, sodass die Feier meiner Meinung nach ein voller Erfolg gewurden ist. War schön euch nocheinmal, zum letzten mal für ein Jahr, zu sehen!!! Donnerstag flieg ich 23.55 Uhr von Frankfurt los stoppe in Singapur und Sydney und verbringe dann die ersten Wochen in Neuseeland in Tauranga, einem Ferienort auf der Nordinsel direkt am Meer.
Na dann lasst mal was von euch hören!
P.S. Hier noch ein paar Bilder von der Party